Autoren-Archiv für Claudia Metzger

Vortrag beim WEKA Fachkongress in Karlsruhe

Die 74 Teilnehmer des diesjährigen Weka-Fachkongresses Arbeitssicherheit in Karlsruhe hatten bereits einen intensiven Vortragstag hinter sich, als Claudia Metzger vom Beratungsunternehmen t&t Organisationsentwicklung über „Einstellungs-und Verhaltensänderung zur Arbeitssicherheit als Lernfeld für Unternehmen / Organisationen“ referierte.
Trotzdem fand sie eine interessierte Zuhörerschaft vor, die auch nach dem offiziellen Ende des Kongresses zahlreiche Fragen stellte, wie z.B. „bedeutet Ihre Arbeit nicht eine Schwächung der Sicherheitsfachkräfte?“

Dieser Sorge konnte Claudia Metzger entgegentreten. Denn:

  • Die Position der Sicherheitsfachkräfte und Sicherheitsbeauftragten wird gestärkt durch ein deutlicheres (Vor-)leben und Einfordern von sicherheitskonformem Verhalten durch die Führungskräfte
  • Der Rahmen für Arbeitssicherheit wird geschaffen – Raum und Zeit für das Thema wird zur Verfügung gestellt. Arbeitssicherheit erlangt als Wert eine hohe Priorität
  • Führungskräfte und Mitarbeiter entwickeln ein größeres Bewusstsein für Arbeitssicherheit – die Arbeit der Sicherheitsverantwortlichen wird aktiv angefordert. Sie wechseln von der „Polizei-„ zur Dienstleisterfunktion
  • Verstöße gegen Arbeitssicherheit werden von der Unternehmensleitung und den Führungskräften zu verstehen versucht und wenn nötig deutlicher sanktioniert, sicherheitskonformes Verhalten hingegen positiv verstärkt
  • Die Arbeit der Sicherheitsfachkräfte erlangt eine neue Wertschätzung und Attraktivität. Mancher, der sich früher eher wie ein„zahnloser Tiger“ fühlte, wurde dadurch zum gefragten Mitarbeiter, der gerne gehört wird

t&t referiert bei der DGQ in Darmstadt am 15. Juni 2010

Lebhafte Dispute und ein interessierter Austausch fand am 15. Juni 2010 zum Thema “Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Qualität” beim DGQ-Regionalkreis Darmstadt statt. Ein Teil der Teilnehmer vertrat energisch die Position, dass gute Prozessdokumentation reiche, um stabile Prozesse zu erzielen. Der Mensch würde sich diesen automatisch anpassen.

Ein anderer Teil hingegen sah den Einfluss von menschlichem Verhalten in Organisationen als bestimmend dafür, ob Abläufe funktionieren oder eben nicht. Eine Grundsatzdiskussion also zwischen systemischem Denken und eher technokratischer Einstellung führte zu fruchtbaren Anregungen für beide Seiten.

Die von t&t mitgebrachten Beispiele trugen ihr übriges dazu bei, darzustellen, dass beispielsweise schwelende Konflikte zwischen Abteilungen bestehende Prozessdokumentation unterminieren können.

Viel Realität, so lautete das abschließende Fazit der Teilnehmer, die mit großem Interesse die Lösungsvorschläge zur Verbesserung von Unternehmenskultur und Führungsverhalten sowie zum besseren Erkennen fachlicher Risiken anhörten.

Claudia Metzger referiert beim VDMA Arbeitskreis Qualitätsmanagement bei Audi in Ingolstadt

Das Verhalten des Managements ist ausschlaggebend für gute Qualität im Unternehmen, so die einhellige Meinung der rund 25 Teilnehmer des VDMA Arbeitskreises Qualitätsmanagement, die sich am 17. Juni bei Audi in Ingolstadt zu einer ganztägigen Sitzung getroffen hatten.

Wie lassen sich  jedoch Führungskräfte dafür gewinnen, sich aktiv und konstruktiv für Qualität einzusetzen? Ein schwieriges Thema, das einmal mehr zeigte, wie hilflos sich viele Qualitätsverantwortliche im Unternehmen fühlen, wenn es darum geht, ihre Führungskräfte zu motivieren, durch gutes Führungsverhalten auf eine Verbesserung der Fehlerquote einzuwirken. Denn dass der überwiegende Teil der Mitarbeiter daran interessiert ist, gute Arbeit zu leisten, zog niemand in Zweifel.

Viele Teilnehmer horchten daher interessiert auf, als Frau Metzger Anstöße zur besseren Selbstvermarktung von Qualitätsarbeit und Eigenmarketing der Qualitätsabteilung gab.

Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Qualität – „ein Thema, das ganz oben beginnen muss, um an der Basis wirkliche und vor allem langfristige Ergebnisse zu erzielen“, so lautete das abschließende Fazit von Referentin und Teilnehmern.

Festo und t&t referieren gemeinsam beim DGQ-Regionalkreis Stuttgart

Ein fast bis auf den letzten Platz belegter Zuhörerraum erwartete die Referenten, Ulrich Retter, Leiter Corporate Quality and Environment bei Festo AG & Co. KG, und Claudia Metzger, Projektmanagerin t&t, die den Vortragspart des erkrankten Geschäftsführers Bernd Taglieber übernahm.

Gespannt verfolgten die rund 60 Teilnehmer die Ausführungen der Referenten zu „Lernsettings“ und insbesondere zum Tool „Risiko-Lerngang®“. Vor allem interessierte die Zuhörer, wie es gelingt, die Aufmerksamkeit von Führungskräften und Mitarbeitern auf Risiken zu fokussieren und wie Führungskräfte es schaffen, mittels einer guten Kommunikation und der Zuhilfenahme von „Perspektivmustern“ von ihren Mitarbeitern zahlreiche Informationen zu tatsächlichen Risiken am Arbeitsplatz zu erhalten.

Auch das umfassendere und ganzheitlichere Verständnis von Qualität und die daraus resultierenden Verbesserungsmöglichkeiten in Bezug auf Produktivität und Kundenorientierung interessierte die Teilnehmer sehr und rief zahlreiche Fragen und Anregungen hervor.

Wir danken insbesondere Herrn Ulrich Retter für die offene Beschreibung seiner Erfahrungen mit EVQ, mit Lernsettings und Risiko-Lerngängen und für die transparente Darstellung der bislang erzielten Erfolge.

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Wie werden Einstellungs- und Verhaltensänderungsprozesse zur Arbeitssicherheit erfolgreich?

“Wie werden Einstellungs- und Verhaltensänderungsprozesse zur Arbeitssicherheit erfolgreich?”

Dieser Frage widmet sich Dirk Taglieber, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens t&t in seinem - in der Zeitschrift “Sichere Arbeit” veröffentlichten - Artikel. So beschreibt er u. a. die wesentlichen Rahmenbedingungen für einen guten Projektstart. Er zeigt auf, wie die Rollen von Führungskräften und insbesondere des Top Managements in gelungenen Veränderungsprozessen ausgefüllt werden sollten. Darüber hinaus erläutert Dirk Taglieber, wie durch eine konstruktive Kommunikation und eine aufrichtige Lernhaltung der Führungskräfte eine deutliche Verbesserung der Unfallzahlen erzielt wird.

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t&t referiert bei der DGQ in Kempen am 18. Mai 2010

Rund 30 Teilnehmer nahmen das Angebot des DGQ-Regionalkreises Niederrhein an und diskutierten am 18. Mai 2010 mit der Referentin, Claudia Metzger, über die kritischen Erfolgsfaktoren bei Einstellungs- und Verhaltensänderungsprozessen zur Qualität. Einer der Schwerpunkte lag dabei auf den verschiedenartigen Facetten von Kommunikations- und Führungsverhalten – und natürlich auf deren Einfluss auf Mitarbeiterengagement und Unternehmenseffizienz.

Die Bedeutung der weichen Faktoren für die harten Zahlen wurde intensiv besprochen. So berichteten Teilnehmer, angeregt von den Ausführungen der Referentin, über eigene Erfahrungen mit cholerischen oder anderweitig schwierigen Vorgesetzten. Andere Teilnehmer erzählten über Konfliktsituationen, die die Produktivität des Unternehmens nahezu zum Erliegen brachten.

Verhaltensbedingte Unfälle senken – Telefonworkshop Arbeitssicherheit am 19. Mai 2010

Die Motivation von Sicherheitsbeauftragten und Mitarbeitern war eines der Themen des Telefonworkshops zur Arbeitssicherheit. Ein anderes wurde von einem der Teilnehmer pointiert mit der Frage „Wie erhöht man den Schmerz und den Leidensdruck der Führungskräfte?“ ausgedrückt.

Es entspann sich ein intensiver Austausch zwischen der t&t-Moderatorin und den Teilnehmern aus Lebensmittel-, Automobil- und Möbelindustrie. Trotz der unterschiedlichen Branchen zeigte sich, dass die Herausforderungen der Sicherheitsfachkräfte beim Faktor Mensch und beim Faktor System ähnlich sind.

So wurde unter anderem über Pro und Contra von Zielvereinbarungen zur Arbeitssicherheit gesprochen, über die Vorbildfunktion von Führungskräften sowie über die Bedeutung von emotionaler Betroffenheit bei der Motivierung von Führungskräften und Mitarbeitern zum sicheren Verhalten am Arbeitsplatz.

Telefonworkshop zum Thema Qualitätsmanagement am 11. Mai 2010

“Wie wird eine neue Fehlerkultur im Unternehmen installiert?”

Das war das große Thema des Telefonworkshops zur „Einstellungs-und Verhaltensänderung in der Qualität“ am 11. Mai 2010.

Vor allem bewegte die Teilnehmer die Frage, wie Führungskräfte das Vertrauen ihrer Mitarbeiter aufbauen können. Insbesondere dann, wenn diese eine bereits lange bestehende, eventuell schon vom Elternhaus negativ geprägte Einstellung zu Fehlern besitzen. Wie gelingt es in solchen Fällen, die erlernte Skepsis zu beseitigen und eine gute Lernkultur zu entwickeln, um offen über Fehler zu sprechen und diese nicht zu vertuschen?

Über die positiven Wirkungen einer solchen Kulturänderung bestand Einigkeit, über die zu überwindenden Hürden auf dem Weg dorthin wurde ausführlich diskutiert.

Vortrag zu Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Qualität bei DGQ und VDI in Saarbrücken

Vortrag zu Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Qualität bei DGQ und VDI in Saarbrücken

Claudia Metzger beim Vortrag zu Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Qualität bei DGQ und VDI in Saarbrücken

Eine für viele Vertreter des Qualitätsmanagements neue Sichtweise auf die Begriffe Qualität und Risiko entwickelte der Vortrag “Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Qualität” von t&t Organisationsentwicklung.
Vertreter aus Produktion, Gesundheitswesen und Dienstleistung waren der Einladung von DGQ und VDI gefolgt und diskutierten am 9. März 2010 in Saarbrücken gemeinsam mit der Referentin über die Bedeutung der “weichen Faktoren” bei Verhaltensänderungsprozessen zur Qualität.

Die Fragestellungen “Was sind Risiken in der Unternehmenskultur? Welchen Einfluss haben Führungskräfte auf die Produktqualität? Und wie können Lernprozesse zur Verbesserung der Qualität aussehen?” stießen auf großes Interesse, und es entspann sich im Anschluss an Frau Metzgers Vortrag ein intensiver und konstruktiver Austausch.

Vortrag zu Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Qualität bei DGQ und VDI in Hannover

Wie kann Lernen im Unternehmen gelingen? Wie funktioniert der Sprung von der Anordnungskultur zu einer Kultur selbstständiger und engagierter Mitarbeiter? Welche Rahmenbedingungen im Unternehmen begünstigen optimale Qualität?

Diese Fragen der rund 60 Zuhörer vom Regionalkreis Hannover der DGQ (Deutsche Gesellschaft für Qualität) und des regionalen VDI-Bezirksvereins wurden am 25. Januar 2010 an t&t herangetragen. Entsprechend groß war das Interesse, an den Erfahrungen von t&t mit Einstellungs- und Verhaltensänderungsprozessen zur Qualität zu partizipieren. Zahlreiche Fragen und intensive Diskussionen zu den Rahmenbedingungen für optimale Qualität verdeutlichten, dass das Potenzial für die Vermeidung von verhaltensbedingten Fehlern und für Effizienzsteigerung vor allem in der “Systemqualität”, also in einer zieldienlichen Gestaltung von Unternehmenskultur und -strukturen, gesehen wird.